Legal Highs stehen vor totalem Verbot

Legal HighsDie Regierung will die Verbreitung von legalen Designerdrogen eindämmen. Ein Gesetzentwurf droht mit drastischen Strafen.

BERLIN. Sie sind als „Kräuterkissen“ oder „Badesalz“ im Handel. Der Verbreitung von Neuen psychoaktiven Stoffen (NpS) stehen die Staatsanwaltschaften bislang machtlos gegenüber.

Immer wieder schlüpfen ihnen die Verkäufer dieser Rauschmittel durch die Maschen. Kaum wird eine dieser Drogen als illegales Betäubungsmittel eingestuft, ändern die überwiegend in Asien angesiedelten Hersteller die Rezeptur. Jetzt versucht das Gesundheitsministerium gegen die Legal Highs vorzugehen.

Wie die Ärztezeitung aktuell berichtet, sollen alle Formen der Herstellung, des Verpackens, des Imports und des Verkaufs in Deutschland mit Freiheits- und Geldstrafen belegt werden. Das Gesetz soll vor allem Minderjährige schützen.

So soll der Verkauf von NpS an Jugendliche unter 18 Jahren mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden.