Projekt GigA.

I Kill the Cat.

Projekt Beschreibung

GigA

soll an sieben Modellstandorten (Hamm, Bielefeld, Köln, Schwelle, Soest, Kreise Heinsberg und Höxter)

  • die vorhandenen Ansätze zur Prävention des Alkoholmissbrauchs unterstützen und die Entwicklung sowie die Umsetzung neuer Maßnahmen anregen,
  • die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure fördern und
  • den Know How-Transfer erfolgreicher Maßnahmen ermöglichen.

Das GigA-Konzept soll im Anschluss an die Projektphase (2011-2014) bundesweit verbreitet werden.

Das GigA-Projekt besteht aus drei Modulen:


Verbesserung der Vernetzung

Auf Grundlage des vom LVR entwickelten Konzepts zum Netzwerkmanagement in kommunalen Strukturen bewerten die zentralen Akteurinnen und Akteure vor Ort die vorhandene Qualität der Zusammenarbeit und ermitteln notwendige Veränderungsschritte. Mitarbeiterinnen des LVR unterstützen und begleiten im Rahmen des GigA-Projektes den Aufbau entsprechender Projektstrukturen sowie die Durchführung des Arbeitsprogramms.

Dazu gehören:

  • Erstgespräche zu Klärung der jeweils regionalen Gegebenheiten,
  • Einrichtung eines örtlichen Lenkungsgremiums und Festlegung der Koordinationsfunktion und
  • Durchführung einer Selbstbewertung anhand eines Kriterienkataloges sowie die Ableitung und Durchführung von Verbesserungsmaßnahmen.

 

Umsetzung von Maßnahmen

Ein von der Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW (ginko Stiftung für Prävention) entwickeltes GigA-Handbuch beschreibt die für die Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention des Alkoholmissbrauchs notwendigen Standards. Neben den fachlichen Grundlagen ist eine Aufstellung mit ausgewählten Projekten / Maßnahmen örtlicher Prävention und Intervention enthalten, die als Anregung für die Umsetzung eigener Aktivitäten vor Ort dienen. Arbeitsgruppen, die mit der Umsetzung örtlicher Maßnahmen befasst sind, erhalten bei Bedarf individuelle Beratung seitens der Mitarbeiter der ginko Stiftung für Prävention.

 

Evaluation der Ergebnisse

Die Gesellschaft für angewandte Sozialforschung (GE-F-A-S) bei Bielefeld führt eine Ergebnisevaluation durch. Dazu werden Zielgruppen vor Projektbeginn und im Anschluss an die Projektphase befragt. Die Verbesserung der Vernetzung wird von der zentralen Lenkungsgruppe selbst ermittelt.

 

Ansprechpartnerin: Doro Behler-Brodd

Weitere Infos zum Projekt GigA

Pressemeldung [wpdm_package id=’1542′]

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